PRESSEMITTEILUNG 41/2025

Würzburg, den 19.12.25

Kunstwettbewerb "Landmark Hubland" der Universität Würzburg entschieden

  • Die Skulptur „Jungfernflug“ von Pascale Feitner wird künftig weithin sichtbar als Landmark im Außenbereich des Campus Hubland der Universität Würzburg stehen
  • In einem zweiphasigen anonymen Wettbewerbsverfahren wur-den im April 2025 von einer Jury aus Fach- und Sachpreisrich-tern in der ersten Phase aus 129 eingereichten Arbeiten 10 zur weiteren Bearbeitung ausgewählt
  • Im Oktober 2025 wählte die Jury aus diesen 10 eingereichten Arbeiten den Siegerentwurf aus


Auf dem Universitätscampus Hubland wird an der Schnittstelle zwischen altem und neuem Campus ein neues Kunstwerk entstehen. Mittel aus Kunst am Bau verschiedener Baumaßnahmen wurden hierzu zusammengefasst, um innerhalb des Campus eine Landmark zu entwickeln, die die Philosophie der Universität abbildet, den Ort der Lehre, der Forschung und des Austausches stärkt und zum Be-trachten und Verweilen einlädt.  

Angesichts der vielfältigen und gut ausgearbeiteten Wettbewerbsvorschläge fiel die Entscheidung nicht leicht. Aus 10 eingereichten Arbeiten wählten am 2. Okto-ber 2025 die neun Mitglieder des Preisgerichtes unter dem Vorsitz von Künstlerin Gabriele Obermaier den Entwurf „Jungfernflug“ von Pascale Feitner aus Münster zur Realisierung aus. Das Kunstwerk soll bis Herbst 2026 umgesetzt werden.  
Der Freistaat Bayern stellt für die Herstellung des Kunstwerks inkl. Honorar der Künstlerin Mittel in Höhe von insgesamt 235.000 € bereit. 
Die Künstlerin Pascale Feitner erläutert Ihren Entwurf mit den Worten: „Jungfern-flug übersetzt die filigrane Kraft der Libellenflügel in eine große Skulptur, die Natur und Wissenschaft verbindet und als neue Landmarke den Campus Würzburg prägt. Inspiriert von der heimischen Blaugrünen Mosaikjungfer symbolisiert sie Aufbruch, Wandel und ökologische Verantwortung – ein identitätsstiftendes Zei-chen für Forschung und Lehre. Diese Verwandlung der Libelle spiegelt die trans-formative Kraft der Bildung wider: Das Forschen, Lernen und Verstehen beflügelt den Menschen, lässt ihn wachsen und verleiht ihm neue Möglichkeiten. Die Uni-versität als Ort der Erkenntnis ist nicht nur eine Stätte des Wissens, sondern auch ein Raum des Aufbruchs und der Selbstentfaltung.“ 
Informationen zum Wettbewerb 
Ein zweiphasiges offenes anonymes Wettbewerbsverfahren wurde durchgeführt. Für die künstlerische Tätigkeit standen zwei Standorte mit jeweiligen Teilbereichen in der Nähe der Campusbrücke zur Verfügung. In Phase 1 reichten die teilneh-menden Künstlerinnen und Künstler eine Ideenskizze ein. Das Preisgericht wählte am 1. April 2025 aus insgesamt 129 zugelassenen Einsendungen 10 Künstlerin-nen und Künstler für die Bearbeitung der weiteren Wettbewerbsaufgabe aus. In Phase 2 wurden detailliertere Entwürfe zum Kunstwerk eingereicht, aus denen das Preisgericht am 2. Oktober 2025 den Entwurf zur Realisierung auswählte. 

1. Rang, zur Realisierung empfohlen: Jungfernflug“ von Pascale Feitner aus Münster
2. Rang: „Netzwerk“ von Daniel Widrig aus Stein
3. Rang: „Tower of winds“ von Christian Odzuck aus Düsseldorf 


Sieben weitere Künstler und Künstlergemeinschaften reichten Wettbewerbsarbei-ten in Phase 2 ein: Felix Stumpf aus Berlin; Atelier Arnold + Eichler aus Nürnberg; 
Anja Schubert aus Düsseldorf; Olf Kreisel aus Berlin; Petko Stoevski aus Köln; Katja Aufleger aus Berlin; PROVINZ aus Saarbrücken 
Auf der Homepage des Staatlichen Bauamts Würzburg ist die komplette Wettbe-werbsdokumentation abrufbar. (Link: https://www.stbawue.bayern.de/service/me-dien/meldungen/2025/kunst_landmark/index.html, rund 4MB) 
Anlage:   
Fotos können in guter Qualität für ihre Berichterstattung über unsere OwnCloud heruntergeladen werden. Die Fotos sind nutzbar unter Angabe des Bildrechtinha-bers. 
Link: https://stbawue.cloud.bayern.de/index.php/s/GWXhtH8x65gBbjw Passwort: PM-Kunstwettbewerb abrufbar bis 30.01.2026

 

„Jungfernflug“ ist allansichtig konzipiert und entfaltet sich aus jeder Perspektive neu - die Skulptur ist sowohl vom Grünem Band, den Sitzstufen, der Mensateria, der Campusbrücke als auch von der Straße aus sichtbar; durch matten Effektlack in irisierenden Violett-Blau-Grün verändert sich die Skulptur mit Perspektive und Lichteinfall, dadurch kann sie zu jeder Tages- und Jahreszeit aus jeder Sichtachse neu entdeckt werden
„Jungfernflug“ ist allansichtig konzipiert und entfaltet sich aus jeder Perspektive neu - die Skulptur ist sowohl vom Grünem Band, den Sitzstufen, der Mensateria, der Campusbrücke als auch von der Straße aus sichtbar; durch matten Effektlack in irisierenden Violett-Blau-Grün verändert sich die Skulptur mit Perspektive und Lichteinfall, dadurch kann sie zu jeder Tages- und Jahreszeit aus jeder Sichtachse neu entdeckt werden © © Pascale Feitner



Präsentation des Siegerentwurfes „Jungfernflug“ von Pascale Feitner
Präsentation des Siegerentwurfes „Jungfernflug“ von Pascale Feitner